Mehr Drohnen für Syrien! – Spinnen für eine bessere Welt.

Nach dem am 29.Nov scheinbar die syrische Regierung .. ähh.. ich meine natürlich die syrischen Rebellen den Menschen in Syrien das Netz abgedreht haben (1,2). Und zwar nicht nur das Internet sondern alle Kommunikationsnetze kann man jetzt mal Spekulieren wie Informationen unter diesen Verhältnissen noch aus dem Land hinein/heraus kommen sollen. Die Wege der Telecomix, sich über ausländische Modems ins Netz zu wählen, sind dank der gekappten Telefonleitungen ja nun auch versperrt. Satellitentelefone, welche  nur in homöopathischen Mengen vorhanden sind,  können nicht der ganzen Bevölkerung nutzen.

Daher sponn ich noch von einer Idee das man ja LTE Türme an den Landesgrenzen aufstellen könnte um wenigstens die Randbereiche des Landes von aussen abzudecken. Da wird aber, vermute ich mal, von den Anreinern, wenn überhaupt grade mal die Türkei mitspielen. Zudem wäre das kein Adhoc-Plan und könnte zudem die Beziehungen der Länder untereinander weiter verschlechtern.

Darum wäre es doch mal Zeit ins 21.Jahrhundert über zutreten und diese verdammten Drohnen mit denen sich grade die USA und die EU eindecken, für etwas sinnvolles zu nutzen. Lasst uns doch ein drone-mesh aufbauen! Ein fliegendes Netzwerk, das „ehrbare“ Staaten wie wie die EU über Krisengebiete aufspannen können um den Menschen da beim kommunizieren zu helfen. Jetzt mal fern ab der Frage auf welchem Wege die Menschen mit den Drohnen kommunizieren, da setzte ich mal sowas wie Funk/GSM/3G/LTE Handys bei den Leuten vorraus (Im Extremfall könnten auch WLanRouter mit einfachen und günstigen Richtantennen welche gen Himmel strahlen verwendet werden) mache ich mir hier ein paar Gedanken zum drone-mesh.

Zur Vorbereitung muss der fliegend zu vernetzende Ort in Quadranten aufgeteilt werden welche so groß sind das eine Drohne diesen allein mit Netz versorgen kann. Der Punkt an dem die Drohne fest steht, nenne ich mal einen slot. Dieser müsste hoch genug sein nicht von einfachen Waffen gesehen und getroffen werden zu können. Eine Organisationssoftware kümmert sich nun erstmal grundsätzlich darum das jeder slot immer gefüllt ist. Sie berechnet dabei ein wann eine Drohne zum aufladen zurück muss und schickt schon mal rechtzeitig eine frische Drohne los. Wird eine abgeschossen oder fällt aus wird auch gleich Nachschub geschickt. Damit das funktionieren kann braucht man erstmal sehr viele autark agierende Flugkörper welche sich automatisch an einem vorgegebenem Ort einfinden und an diesem aufhalten können. Doch diese Technik existiert bereits und kostet jeden Tag weniger Geld in der Produktion. Aussgestattet sein müssten die Dronen wahrscheinlich mit einer sehr großen Akkuladung um die Mehrfachbelastung  durch die Netzversorgung bedienen zu können, in sonnenreichen Ländern wie eben Syrien könnte man auch noch über Solarmodule nachdenken um die Laufzeit zu vergrößeren.

Die Drohnen müssen zudem Netzwerktechnik an board haben um echtes Routing wie im Internet zu ermöglichen und um so ein stabiles mesh auf Netzwerkebene herzustellen. Sind alle Drohnen untereinander vernetzt müssten die Informationen aber noch ins restliche Internet geleitet werden. Dazu könnten entweder einzelnen Sonderdrohnen als Satelliten-Transponder herhalten oder die Drohnen die auch Reichweite über die Landesgrenzen hinaus haben kommunizieren mit freundlichen Bodenstationen  oder man positioniert in Internationalen Gewässern Marineschiffe welche dann Uplinks zu Satelliten haben, Richtfunk machen können oder andere Netzanschlüsse bereitstellen. Ich glaube mich auch zu erinnern das  es auch Ölbohrinseln mit Internetanschluss gibt.

Ein weiterer friedlicher Vorteil solch einer „guten“ Drohnenarmee währe es das man über kleine Krisengebiete (Erdbeben, Tsunamis, Stromausfälle) ebenso schnell Kommunikationsnetze aufspannen kann um die Hilfskräften vor Ort zu unterstützen. Zu dem könnten weitere, noch funktionstüchtige, Handys geortet werden um evtl. noch Menschen unter Trümmern zu orten.

 

PS: Mittlerweile hat Syrien wieder Internet , aber das war nicht der erste und wird nicht letzte Informations blackout gewesen sein.

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Autor: Rob Tranquillo

Software tester & web coder, social & politics, snow & wakeboard, guitar & bass, vegan & yoga

6 Kommentare zu „Mehr Drohnen für Syrien! – Spinnen für eine bessere Welt.“

  1. Hehe.. wenn ich Zeit hätte, also sie mir nehmen würde, gerne.
    Aber ich glaube ich bin da auch etwas falsch verstanden worden. Ich meine das völlig ernst und ausgearbeitet werden sollen nicht die Drohnen, das kann Northrop/Grumman und Co. besser, sondern ein EU oder dt. Gesetz das quasi genau das tut. Als Privat person kannst Du sowieso nicht einfach landesfremden Luftraum besetzen.

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