Dresden exists – 39. Gründerfoyer – TU Dresden

Gestern fand das 39. Gründerfoyer von  Dresden Exists unter dem Titel Wenn’s funkt statt und ich war zum ersten mal auch als Gast dabei.  18Uhr 30 sollte sich schon eingefunden werden, ich war natürlich wieder erst später da aber noch rechtzeitig, die Session startete eh erst nach 19Uhr. Die gesamte linke Seite des Hörsaalzentrums der TU war mit den Sponsoren und einigen Beteiligten von Dresden Exists mit Ständen bestückt und man konnte diese gut auf ein Gespräch einladen. Zu sehen war zB. ein schönes CityBike das aus LignoTUBEs gebaut war und einige andere schöne Sachen. Dann startete die Veranstaltung mit 3 lightning talks von 3 Neuunternehmern. Diese fande ich allerdings mit 2Minuten Zeitbegrenzung sehr sehr „lightning“. Üblich sind etwa 5min die dem letzten der 3 Vortragenden wahrscheinlich auch besser gepasst hätten. Vorgestellt wurden: Die schon angesprochenen Rohre alias LignoTUBE die auf jeden Fall cool und interessant sind. Die zweitern waren die MonkeyWorks, welche durch ein nicht näher erklärtes Verfahren angebliche 60% Investitionskosten eines Untenehmens durch Software-wiederverwendung  einsparen wollen. HAb ich persönlich nicht verstanden und habs auch leider verpasst mal genauer nachzufragen. Und als letztes Cura3D eine Software zur Planung von Kunstausstellungen und dem Anspruch der Firma einen eigenen Standard zur Ausstellungsplaung in Zukunft zu definieren. Mich überzeugte das Konzept allerdings nicht so wirklich. Es gibt einfach schon zu viele tools mit denen man Räume virtuell begehen kann, ausserdem errechneten die Jungs sich 150 Millionen € potential in 8000 Kunstausstellungen, von denen aber meiner Meinung nach nur ein kleiner Teil wirklich so groß ist das sie mit einer Software gestaltet werden muss, ich glaube das Pappmodel wird da noch lange state of the art sein.

Der Hauptvortrag kam von Startup-erfahrenen Thorsten Rehling, seines Zeichen der Begründer von Handy.de, Blau.de und jetzt einem business-lifter names Shortcut Ventures. Der unverkennbar gelernt hat Menschen für seine Ideen zu begeistern und ein Meister der Retorik und freien Rede. Er erzählte von Kanninchenställen bauen als Kind über WebDomain-käufe die floppten und über die Studienzeit in Berkeley, inklusive einiger paar schöne „oldschool“ Silicon Valley Stories welche ich ja sehr liebe und und der eiligen Rückkehr aus Kalifornien um in DE ein Unternehmen zu gründen. Er erzählte auch seine Geheimtipps für erfolgreiche Unternehmensgründer, welche verkürzt dargestellt etwa so lauten: Das perfekte Team, „nein“ beudetet nur -NochEinImpulsNötig-, und Businesspläne sind wie die Titanic, Du musst das Steuer rumreissen bevor Du in den Eisberg krachst.

Anschließend gabs noch super smalltalk beim Bier über verschiedene private Erfahrungen in Unternehmensgründungen, Teampartner über neonworx und andere co-working-spaces.  Ich hab mich anschliessend mal mit Dresden Exists kurzgeschlossen, werde wohl mal eine Beratung in Anspruch nehmen und versuchen im April bei einem 3 monatigem gründerCamp dabei zu sein.

Alles in allem eine sehr positive Erfahrung und ich hoffe demnächst häufiger Veranstaltungen von Dresden Exists zu besuchen.

Einziges Manko war halt nur die Verpflegung, leider keine Tierleidfreien Schnittchen im Angebot und beim Gespräch an der Theke dränkte sich stark der Geruch von totem Tier auf, hier bestünde noch Verbesserungsbedarf.

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Autor: Rob Tranquillo

Software tester & web coder, social & politics, snow & wakeboard, guitar & bass, vegan & yoga

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